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Urlaub in der Friesischen Karibik: Eine Woche Föhr

Werbung da Ortsnennung (unbeauftragt).

Samstagnacht bin ich sehr spät aus Föhr zurückgekommen. Auf der erholsamen Insel war ich bereits letztes Jahr und hier auf dem Blog hatte ich euch schon einige Reisetipps niedergeschrieben. Föhr – auch Friesische Karibik genannt – ist einfach empfehlenswert. Optisch als auch kulinarisch. Wer Partyurlaub machen möchte, ist dort falsch. Wer sich jedoch einfach mal zurücklehnen, erholen und tief durchatmen möchte, ist hier genau richtig.

Anreisetipps: Letztes Jahr habe ich euch das Flugzeug empfohlen, anschließend musste man mit dem Zug und der Fähre noch einige Stunden weiter. Dieses Jahr sind wir von vornherein mit der Bahn angereist. Das war selbst in der 1. Klasse über 100€ günstiger – außerdem bin ich der Meinung, dass man so oft wie möglich auf die Bahn zurückgreifen und sein Flugpensum reduzieren sollte. Schlicht aus nachhaltigen Gründen.

Zum Titelfoto: Einfach nur Wahnsinn, oder? Es sieht aus wie ein Gemälde und wurde tatsächlich nicht bearbeitet (außer die Schärfe). Ja, solche traumhaften Sonnenuntergänge lassen sich dort beobachten. Wer dem Meer mit dem Blick nach hinten folgt, sieht, wie es auf den Halligen gerade schüttet.

» 1. Kulinarik: Lecker, leckerer, Föhr

Während das Pfannkuchenhaus letztes Jahr noch auf der Liste der Empfehlungen stand, ist es dieses Mal nicht mehr dabei. Zu teuer und verhältnismäßig kleine Portionen. Ich möchte euch auf jeden Fall nochmals auf meinen alten Beitrag über Föhr aufmerksam machen, der schon einige tolle Restaurants und Cafés führt. Im diesjährigen Urlaub haben wir aber ein paar weitere, tolle Entdeckungen machen können, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

Die Bar Aquamarin befindet sich direkt am Hallenbad Aquaföhr, hat eine große Außenterasse mit bequemen Loungemöbeln direkt am Meer. Die Preise sind erstaunlich günstig, es gibt Cocktails, Suppen und Snacks. Leckere, frische Fischgerichte und Sushi findet ihr im Föhrer Fischrestaurant. Lasst euch von der Außenansicht nicht abschrecken, die Gerichte sind top! Wer Lust auf Eis hat, sollte bei Glenngelato vorbeischauen. Direkt nebenan befindet sich das Café Milchbar, welches für seinen köstlichen Milchreis in verschiedenen Sorten bekannt ist. Frisches Essen und kleinere Bio-Snacks (Suppen, Quiche…), alles aus regionalem Anbau findet ihr in der Speisekammer. Toll eingerichtet, außerdem bekommt ihr dort eine kleine Auswahl an nachhaltigen Produkten (z.B. Mason Jars, waschbare Putzutensilien, Bio Limonade) und es ist gleichzeitig ein kleiner Unverpackt-Laden, in dem ihr z.B. Nudeln unverpackt einkaufen könnt.

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» 2. Ausflüge: Mit dem Rad die Insel erkunden

Auch in diesem Jahr haben wir uns wieder Räder beim gleichen Anbieter geliehen – was aber zumindest für mich das letzte Mal dort war. Föhr hat so viele Fahrradvermietungen, da lohnt es sich, einfach ein bisschen die Preise zu vergleichen. Teilweise gibt es extreme Unterschiede. Ich möchte mich bei den Ausflugszielen nicht wiederholen, aber ein paar neue Sachen kann ich der To-Do Liste hinzufügen:

  • Schaut euch die einzelnen Örtchen an. Einfach mit dem Fahrrad hin und ein bisschen durch die Straßen spazieren. Stadtfeeling in Wyk, chic in Nieblum oder eines der anderen traditionellen Örtchen. Die Reetdachhäuser sind einfach so hübsch anzusehen!
  • Friesenmuseum: Interessantes kleines Museum rund um die Friesen und die Natur.
  • Vogelkoje
  • Naturstrand + Steg in Nieblum: Hatten wir nur durch Zufall entdeckt, weil ein Foto (ohne Beschreibung) in einem Heftchen abgedruckt war. Auf Nachfrage wurde uns dann der Weg dorthin beschrieben und es sieht wirklich toll aus!

Es lohnt sich, einen Blick in den Veranstaltungskalender zu werfen. So haben wir uns Kabarett-Tickets gekauft und waren tatsächlich richtig begeistert. An einem anderen Abend wurde in der Bar Aquamarin ein Piano Abend veranstaltet, an dem man sich mit toller Musik berieseln lassen konnte.

Föhr Reisetipps und Empfehlungen

2 Kommentare
  • Ruth
    September 19, 2018

    Schöner Blogpost! Ich LIEBE die Nordsee und der Reisebericht weckt definitiv das Reisefieber in mir.
    Liebe Grüße
    Ruth

    • Anja | Gründerin & Editor
      Oktober 31, 2018

      Mir gefällt es dort auch sehr!

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