Sharing is caring – Werdet Foodsaver!

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Lebensmittelverschwendung geht uns alle etwas an, denn die steht an der Tagesordnung. Nicht nur wir Konsumenten schmeißen ständig irgendetwas in den Abfall, vor allem aber die Supermärkte werfen Tonnen an Müll weg. Eine leicht braune Banane kauft keiner, eine Birne mit Druckstelle ebenfalls nicht. Nach Überschreitung des MHD werden Produkte sofort aussortiert. Aber als Konsument kann man tatsächlich was dagegen tun.

Natürlich kann man nur einkaufen, was man benötigt. Oder man kauft auch das krüppeligen Gemüse (sofern es das überhaupt in den Supermarkt schafft). Ihr könnt aber auch einfach Foodsaver werden. Registriert euch bei Foodsharing, durchlauft ein Quiz zum Foodsaver und rettet Lebensmittel. Ich habe mich vergangenen Freitag und war gestern, als drei Tage später schon bei meiner ersten Abholung.

Rette Lebensmittel und werde Foodsaver

Wie wird man Foodsaver?

Ihr registriert euch innerhalb kurzer Zeit auf Foodsharing und macht das Quiz, um Foodsaver zu werden. Dazu müsst ihr entweder 20 Fragen ohne Zeitlimit oder 10 Fragen unter Zeitdruck richtig beantworten. Anschließend tragt ihr euch in die jeweiligen Bezirke ein (es gehen auch mehrere) und könnt dann nach Betrieben suchen, für die noch Helfer gebraucht werden. Um den offiziellen Foodsaver Ausweis zu bekommen, müsst ihr drei begleitete Abholungen durchführen. Währenddessen steht ein Botschafter euch zur Seite – ihr werdet also nicht ins kalte Wasser geworfen.

Meine erste Abholung

Gestern war also meine erste Abholung und ich war ziemlich aufgeregt, dabei ging es nur um Lebensmittel. Im Lager des Supermarkts angekommen, standen wir vor zahlreichen Europaletten, vollgepackt mit Obst und Gemüse. Ich staunte nicht schlecht. Allein vier Paletten waren mit Erdbeeren gefüllt. Anschließend haben wir angefangen, unsere Taschen zu packen. Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen. Was nicht mehr genießbar war, wurde aussortiert. Zu zweit konnten wir die Menge aber niemals mit nach Hause nehmen, dafür war zum Glück ein Fair-Teiler nicht weit vom Supermarkt, den wir dann noch befüllt haben.

Zum Fairteiler kann man seine Lebensmittel bringen. Wir haben unsere Foodsaver Lebensmittel dorthin gebracht, aber auch Privatpersonen können den Fairteiler auffüllen. Und natürlich könnt ihr euch auch daran bedienen. Wie eine Büchertauschbörse – nur für Lebensmittel.

Wieso sollte man Foodsaver werden?

Über allem steht natürlich das Ziel, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Wir können aktiv etwas dagegen tun, dass genießbare Lebensmittel weggeworfen werden. Ein paar egoistischere Gründe sind mit Sicherheit die finanzielle Ersparnis, denn der wöchentliche Gemüse- und Obsteinkauf fällt weg. Außerdem ernährt man sich vielseitiger, denn man verwendet, was gerettet wurde. Alles in allem: Man tut etwas für seine Umwelt, kommt raus, knüpft Kontakte und und und… Übrigens: Ein Foodsaver wühlt nicht in Mülltonnen. Das sogenannte Dumpster Diving, bei dem in Mülltonnen „gewühlt“ wird, ist nicht nur illegal, sondern mit dem, was wir Foodsaver machen, nicht zu vergleichen. Foodsaving ist rechtlich geregelt, man hat einen Ausweis und steckt seinen Kopf in keine Mülltonne.

„Foodsaving ist nicht Dumpster Diving.“

Sharing is Caring! Werde Foodsaver

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