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Fair Fashion: Ich mach‘ Schluss mit H&M

Unbeauftragte Werbung (Markennennung)

Aufmerksame Leser haben es vielleicht schon bemerkt: Unter den letzten Beiträgen haben sich zwei Fair Fashion Beiträge gemischt. Ich habe euch die schönsten Sale Schnäppchen und die schönsten Teile der Marke Armed Angels vorgestellt. Vor allem dann auffällig, wenn man sich die anderen Modebeiträge anschaut, in denen ich immer eifrig für gängige Fast Fashion Modeketten geworben habe.

Ich möchte nämlich nicht nur minimalistischer Leben, sondern mehr darauf achten, wo meine Kleidung herkommt und wer sie produziert. Lange war ich mir nicht sicher, wie ich das hier auf dem Blog anstellen soll. Mit Modewahnsinn verdiene ich schließlich mein Geld, ich habe Kooperationen und bin bei Affiliate Programmen eingeschrieben. Ich habe euch Leser und ihr folgt mir aufgrund dessen, was ich bisher getan habe. Mache ich den Cut, heißt das vor allem: Erst mal keine Kooperationen mehr (das Fair Fashion Netzwerk muss schließlich erst aufgebaut werden und ist mit Sicherheit auch nicht so groß), meine Vergütung schränkt sich stark ein (die Affiliate Programme führen so gut wie keine Fair Fashion Brands) und ich werde bestimmt einige von euch verlieren.

„Fair produzierte Mode zu bewerben heißt für mich und den Blog erst mal, einiges zurückstecken.“

Fair Fashion Schluss mit H&M

Wie ist es zu diesem Wandel gekommen?

Ich habe mich nicht wirklich aktiv damit beschäftigt, nur während der Prüfungszeit wurde es mir irgendwie unbewusst klar. Man sagt ja auch, „schwierigere Zeiten verändern einen“. Und das hat es mich – irgendwie. Ich folge seit Jahren Maddie von DariaDaria, die mein absolutes Rollenvorbild und meine persönliche Superheldin ist. Ich bin ein kleines bisschen wie ein Kind, dass einen Fußballer anhimmelt. Wahrscheinlich war sie der springende Punkt. In den letzten Wochen habe ich extrem viele Fashion Blogger auf Instagram aus meiner Follower Liste geschmissen. Sie wurden ersetzt mit den süßesten, sympathischsten Frauen aus der Fair Fashion Szene. Viele davon haben mir bei so viele Fragen zur Seite gestanden, mir gezeigt, dass faire Mode kein Loch in den Geldbeutel reißt (vor allem wenn man sowieso minimalistischer Leben möchte) und gut aussehen kann.

„Ich möchte nicht für das miserable Leben der Näherinnen verantwortlich sein.“

Ich möchte kein imaginäres Blut an den Händen haben. Wegschauen und Desinteresse zeigen ist so einfach und mit Sicherheit der unkompliziertere Weg. Aber inzwischen bin ich an einem Punkt, an dem ich mit mir selbst nicht im Reinen bin, wenn ich bei der irischen Billigmarke oder dem schwedischen Riesen einkaufe.

Von 0 auf 100%

Leider ist es so, dass häufig diejenigen, die sich bemühen, irgendetwas an ihrem Lebensstil für die Umwelt zu „verbessern“, der stärksten Kritik ausgesetzt sind. Deshalb bitte ich euch, nicht zu hart mit mir ins Gericht zu gehen. Zudem ist es so, dass meine Outfits weiterhin aus Fast Fashion Kleidungsstücken bestehen werden. Es wäre nämlich alles andere als sinnvoll, alle Fast Fashion Kleidungsstücke auszusortieren und massenhaft Geld in neue Fair Fashion Teile zu stecken.

Inzwischen kaufe ich nur noch sehr selten Kleidung, aber wenn ich es mache, soll es faire Mode sein. Ich würde mich freuen, wenn ihr mich auf diesem Weg auch weiterhin begleiten würdet!

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2 Kommentare
  • Etan Matt
    Juli 19, 2018

    Such a nice blog!
    Regards.

  • Samama Khan
    August 13, 2018

    Love this post!

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