Kolumne

Tschüss, Facebook – mir reichts!

Tschüss, Facebook – mir reichts!

Ich habe mich aus Facebook gelöscht. Privat als auch mit meinem Blog. Vor knapp zwei Wochen habe ich es endlich geschafft, den „Löschen“ Button zu drücken, nachdem ich lange mit mir gerungen habe. Und heute? Ich lebe noch, die Welt ist noch nicht untergegangen und interessiert hat es sowieso keinen. Aber warum habe ich dem DEM einstigen Social Media Kanal den Rücken zugekehrt? Und wie geht es mir, seitdem ich meinen Account gelöscht habe?

Talk: Wir müssen uns unbedingt auf einen Kaffee treffen!

Talk: Wir müssen uns unbedingt auf einen Kaffee treffen!

In einer Zeit, in der wir nur noch busy sind, keine Zeit für gar nichts haben und von A nach B hetzen, ist es schwer geworden, Freundschaften wieder aufleben zu lassen oder gar zu schließen. Wir leben in einer Zeit, in der es für den Großteil der Bevölkerung völlig legitim ist, eine Person ohne Gewissensbisse zu versetzen und mit den Worten zu vertrösten, man müsse sich unbedingt mal wieder treffen. Dass dies eine beliebte Floskel geworden ist, die eigentlich heißen sollte:

Influencer in der Kritik: Konsum vs. Decluttering

Influencer in der Kritik: Konsum vs. Decluttering

Vielleicht ist euch in letzter Zeit folgendes aufgefallen: Decluttering Videos und Beitrage sind aktuell im Trend. Es ist nicht nur für einen selbst befreiend, sich von all dem Krempel zu trennen. Es ist sogar befriedigend, anderen Leuten dabei zuzusehen, wie sie sich von ihrem Zeug trennen. Auch hier auf dem Blog habe ich bereits meine Parfümsammlung reduziert und vergangene Woche meine Highlighter aussortiert. Ganz Social Media ist im Aussortier-Wahn.

Wie viel Kleidung brauchen wir wirklich?

Wie viel Kleidung brauchen wir wirklich?

Es kam in den vergangenen Wochen immer häufiger vor, dass ich unzufrieden vor meinem Kleiderschrank stand. Nicht nur unzufrieden über den Inhalt an sich, über Stoffe, Muster oder Schnitte, aber auch über die Menge. Ich habe weiß Gott nicht die Masse an Kleidung, die viele andere Frauen haben, doch habe ich meiner Meinung nach mehr als genug. Während meine Unzufriedenheit mit jedem Blick in den Schrank wächst, frage ich mich: Wie viel Kleidung brauchen wirklich?

Kolumne: Leben im Hier und Jetzt

Kolumne: Leben im Hier und Jetzt

Ich nehme alles viel zu ernst. Grundsätzlich. Vor allem aber das Bloggen. Es hatte sich inzwischen soviel um die mediale Onlinewelt gedreht, dass es eine „Offline-Welt“ gar nicht mehr zu geben schien. Ich fühlte mich gestresst, weil ich noch so dringend einen Blogbeitrag vorbereiten musste, es mussten Outfits abgelichte und Emails beantwortet werden. Zwischendrin klickte ich mich durch meinen Feed auf Bloglovin‘, las andere Blogbeiträge und schaute Youtube-Videos.

Übertriebener Konsum und Verschwendung

Übertriebener Konsum und Verschwendung

Letztens erregte eine Kolumne einer anderen Bloggerin für Aufsehen. Mit ihrer Aussage, dass sie inzwischen Kleidung maximal noch ein einziges Mal tragen und direkt danach wieder aussortieren würde, bekam sie tatsächlich sogar Zuspruch und Verständnis. Den Artikel kann man mit ein bisschen detektivischen Fähigkeiten leicht finden, verlinken möchte ich ihn jedoch nicht. Dennoch war der Inhalt der Kolumne für mich dermaßen unverständlich, dass ich ein paar Zeilen dazu schreiben wollte…