Bildbearbeitung für den Blog – Programme, Tipps & mehr

Bevor ich demnächst den versprochenen Beitrag zu meiner eigenen Bildbearbeitung veröffentliche, soll es heute allgemein um Bildbearbeitung für den Blog gehen. Welche Programme gibt es, was nutze ich und für wen ist was zu empfehlen? Fotos sind DAS Aushängeschild des Blogs und jeder Blogger hat (hoffentlich) einen gewissen Anspruch an die Bilder. Gerade bei schlechten Lichtverhältnissen, Grafiken oder einfach nur zum Aufbessern der Fotos ist Bildbearbeitung sehr wichtig.

Bildbearbeitung für den Blog: Programme

  • Kostenlos: Gimp, Photoscape (X), Picasa, Canva, Paint, Lightbox Free, DigiFoto
  • Kostenpflichtig: Adobe Lightroom, Photoshop

Die oben aufgeführten kostenlosen Programme Gimp und Photoscape habe ich vor meinem Macbook verwendet. Meistens habe ich zuerst mit dem Bearbeitungsprogramm von Nikon meine Bildformate (RAW – JPEG) und Größe geändert, Lichtverhältnisse, Kontrast ect. angepasst und dann die Fotos noch in Photoscape bearbeitet. Für geringe Ansprüche ist Photoscape ein tolles Programm – keine Frage. Ihr könnt Filter über Fotos legen, Belichtung, Temperatur etc. anpassen und mithilfe eines Werkzeugs den Hintergrund zum Beispiel anders einfärben. Das Programm ist für kleinere Verbesserungen toll, doch mir waren irgendwann die Möglichkeiten zu begrenzt. Vor allem dann, wenn das Bild auf den ersten Blick nichts geworden ist (und glaubt mir, vor allem bei Outfitshootings gibt es da genug), schafft Lightroom das Unmögliche: Plötzlich werden aus 10 unbrauchbaren Bildern 10 brauchbare Exemplare. Ich hatte wirklich lange überlegt, ob ich mir eine Version von Adobe zulegen möchte, vor allem weil die Preise nicht gerade niedrig sind und man bei Adobe sowieso nur noch monatliche Abos bekommt. Letzten Endes habe ich mich für Lightroom entschieden und es bei Amazon gekauft – die Vollversion ohne überteuertes monatliches Abo.

 

Bildbearbeitung für den Blog 

Lohnt es sich für mich, in ein teureres Bildbearbeitungsprogramm zu investieren?

Es kommt immer darauf an, was ihr mit deinen Fotos erreichen willst und welche Möglichkeiten ihr haben möchtet. Ich habe bereits oben erwähnt, dass ein kostenloses Programm wie Photoscape grundsätzlich erst einmal ausreicht. Vor allem wenn man nicht unbedingt den Anspruch hat, dass die Fotos perfekt sein müssen, ein merkwürdiger Farbstich hier und da nichts ausmacht und auf keinen Fall in kostenpflichtige Programme investieren möchte. Die Vollversion von Lightroom kostet bei Amazon zwischen 110€ und 140€ und ist eine ganze Stange Geld. Ihr könnt euch sicher sein, dass auch ich erst mal geschluckt habe. Aber ich bereue keinen Cent. Denn: Lightroom verzeiht „Fotografierfehler“, ein kostenloses Programm nicht. Bedenkt aber bitte, dass ein völlig verwackeltes Bild sich auch mit Lightroom nicht mehr retten lässt. Ihr braucht also nicht auf die Idee kommen, dass Lightroom alles richten kann. Ein bisschen fotografieren solltet ihr schon können.

Warum ich Lightroom so toll finde

Das Programm von Adobe kann extrem viel. Wen es interessiert, liest sich am besten ein. Der Hauptgrund, warum ich aber letzten Endes so viel Geld für ein Bildbearbeitungsprogramm ausgegeben habe, ist die Regelung der Sättigung und des Farbton des Bildes. Bei kostenlosen Programmen könnt ihr Bilder kühler oder wärmer, gelber, grüner und was weiß ich machen. Nur leider verändert sich meistens das gesamte Bild. Lightroom ermöglicht es mir, einzelne Farbstiche zu verändern oder zu entfernen, ohne dass sich diese Veränderung auf das gesamte Bild auswirkt. So habe ich schon so manchen hässlichen Gelbstich aus Fotos entfernt. Diese Option ist natürlich nur eine winzige Möglichkeit und man kann so viel mehr mit dem Programm machen, aber schon das alleine hat meine Bildsprache so extrem verändert, dass inzwischen alles einheitlich aussieht.

Bildbearbeitungsprogramme für den Blog 

5 Tipps, um das richtige Programm zu finden

Um euch die Suche etwas zu erleichtern, stellt euch folgende Fragen:

  • Was für Aufgaben soll die Software übernehmen / Was möchtet ihr damit machen?
  • Fotografiert ihr im RAW Format?
  • Möchtet ihr nur kleinere Anpassungen vornehmen?
  • Wie viel Wert legst du auf einen guten Weißabgleich?
  • Soll die Software auch noch anderes können als reine Bildbearbeitung?

Auf dieser Seite findet ihr übrigens eine tolle Auflistung von einigen kostenpflichtigen Bearbeitungsprogrammen inklusive Vergleich und Aufstellung, was jedes Programm kann. So wie ich das gesehen habe, fehlt allerdings Lightroom.

Welches Programm nutzt ihr?

MerkenMerken

MerkenMerken

2 Responses
  • Sandy
    Oktober 10, 2017

    toller und sehr hilfreicher post! ich benutze schon seit jahren photoshop und bin eigentlich ziemlich zufrieden damit :)

    Sandy GOLDEN SHIMMER

    • Anja | Gründerin & Editor
      Oktober 31, 2017

      Freut mich, dass er dir gefallen hat :)

What do you think?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Liebe Leser...
Da ich gerade in der Examensvorbereitung stecke, ist es hier etwas ruhiger. Aber keine Sorge, ich komme wieder. Folge mir doch solange auf Instagram (@modewahnsinn_), um auf dem Laufenden zu bleiben!
We respect your privacy. Your information is safe and will never be shared.
Don't miss out. Subscribe today.
×
×
WordPress Popup Plugin