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Endlich reine Haut – Meine Tipps und Erfahrungen

Endlich reine Haut! Das war mein Ziel vor über einem Jahr, nachdem ich damals bereits ein Jahr lang an starker Akne gelitten hatte. Ein Jahr, nachdem ich die Pille abgesetzt hatte, hielt ich es hauttechnisch nicht mehr aus. Es war keine Besserung in Sicht und ich war verzweifelt. Der Schritt zum Hautarzt war bitter notwendig, auch wenn ich mich lange gesträubt habe. Aus Angst, direkt irgendwelche Hammer-Medikamente verschrieben zu bekommen. Im Herbst 2018 sind zwei Jahre seit dem Absetzen vergangen und ich habe endlich reinere Haut – größtenteils zumindest. Die Akne hat ihre Spuren hinterlassen, ich bin aber endlich nicht mehr auf verschreibungspflichtige Cremes angewiesen. Ich bekomme die üblichen Pickel, wenn wir wieder diese eine Woche haben, ansonsten bin ich pickelfrei. Was hat mir geholfen? Welche Erfahrungen habe ich innerhalb diesen zwei Jahren machen können?

Darm, Ernährung & Co.

Alle Cremes helfen nicht, wenn innerlich etwas nicht stimmt. Wenn euer Hormonhaushalt nicht passt oder ihr zum Beispiel Probleme im Magen-Darm-Bereich habt. Ihr solltet das beim Arzt auf jeden Fall abchecken lassen. Außerdem hat eure Ernährung einen immensen Einfluss auf eure Haut. Kuhmilch beispielsweise kann den Hautzustand verschlechtern, Zucker ebenso. Wer auf pflanzliche Milch-Alternativen umsteigt, tut nicht nur der Umwelt, sondern auch seiner Haut etwas Gutes. Viele schwören auch auf Nahrungsergänzung in Form von Zinktabletten, die ich jedoch nicht getestet habe. Ich kann euch auch das Buch „Hautnah“ empfehlen, wer sich ein bisschen über das größte Organ informieren möchte.

Endlich reine Haut Erfahrungen und Tipps

Gesichtspflege

Einige nutzen nur Seife, andere wiederum eine 10-Schritt-Reinigungs- und Pflegemethode. Ihr solltet definitiv auf eure Haut hören. Der Rat meiner Ärztin war damals, die Haut am Rande der Austrocknung zu halten. So wird kein Fett produziert, welches eure Haut somit auch nicht verstopfen kann. Hielt ich persönlich für Schwachsinn, da man auch Pickel durch zu trockene Haut bekommen kann. Trotzdem behielt sie damit Recht, so wenig Produkte wie möglich auf der Haut zu verwenden. Das hieß in meinem Fall, nicht nur komplett auf Make-Up zu verzichten (und das bei meiner damaligen Haut), sondern auch die Hautpflege so gering wie möglich zu halten. Ich habe dabei herausgefunden, dass ich keine 5 Cremes und Seren nacheinander anwenden möchte und muss, sondern dass ich meine Pflege jeden Abend meinem Hautzustand anpasse, bzw. die Pflegeprodukte rotiere. Das bedeutet bei mir konkret, dass ich max. zwei oder drei Pflegeprodukte abends verwende (normalerweise Säure, Serum + Creme).

» Inhaltsstoffe

Bei empfindlicher, zu Unreinheiten neigender Haut sollte man die Finger von reizenden Duftstoffen und Alkohol lassen. Ich kann euch nur empfehlen, euch in die Welt der Inhaltsstoffe zumindest ein klein wenig einzulesen. Denn nur so wisst ihr, was eure Haut benötigt und was nicht. Mit diesen 5 Helfern gegen Akne und Rötungen habt ihr toll formulierte und wirkungsvolle Produkte.

Lesetipp: 5 Helfer gegen Akne und Rötungen

» Sonnenschutz

Wer das Haus verlässt, sollte Sonnenschutz tragen. Diese Haltung ist nicht übertrieben, wenn ihr euch darüber informiert, wie schädlich UV-Strahlung ist. Sonnenschutz und gereizte Haut hängen nämlich zusammen, wie ich euch in meinen Sonnenschutz Tipps bereits erzählt habe. Und ja, auch wenn es regnet, sollte man Sonnenschutz tragen, die Sonne strahlt schließlich auch durch die Wolkendecke. Übrigens: Wer z.B. Säuren in der Pflegeroutine verwendet, muss unbedingt einen hohen Schutz auftragen, da Säuren die Haut empfindlicher gegenüber Strahlung machen.

Gebt der Haut Zeit

Seitdem ich die Pille abgesetzt habe, sind jetzt zwei Jahre vergangen. Und bereits einen Tag nach der Anwendung meiner Pflegeprodukte hatte ich auf Wunderheilung gehofft, die nie kam. Kein Pflegeprodukt kann eure Haut über Nacht heilen. Auch ich habe zwei Jahre danach immer noch zu kämpfen – vor allem mit Rötungen. Meine Aknenarben bspw. werde ich nie wegbekommen und ich werde wohl auch nie die Haut zurückbekommen, die ich mal hatte. Aber sie ist so viel besser geworden – durch die richtige Pflege, aber vor allem auch durch die Zeit.

 

 

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